Die Wirkung der Mikrofinanz – Praxisbeispiele und Zahlen erklären wie sie funktioniert

23/10/2015 News Releases

Warum funktioniert Mikrofinanz? Weil sie sich den Herausforderungen der Armen stellt. Schon mit wenigen Erlösen können mittellose Kreditnehmer ihre Schuld begleichen. Wie das genau geht und was man als Investor wissen sollte, erklären Peter Fanconi und Patrick Scheurle in ihrem neuen Buch «Small Money – Big Impact». Mit einem Vorwort von Klaus Schwab.

Mit Mikrokrediten investiert man in Unternehmerinnen – 70% der Kreditnehmenden sind Frauen – in Entwicklungsländern. Die Investoren verzichten dabei auf Sicherheiten. Darin liegt der Unterschied zu herkömmlichen Bankkrediten. Das Risiko von Mikrokrediten ist allerdings relativ gering, die investierten Beträge liegen in der Regel unter 1000 Dollar. Zwei Milliarden Menschen leben weltweit unter der Armutsgrenze. Diese kann man u.a. mit Mikrokrediten erfolgreich bekämpfen. Denn schon kleine Geldbeträge können Grosses bewirken: Mikrokredite von wenigen Dollar ermöglichen es Menschen in Entwicklungsländern, sich eine Existenz aufzubauen und für sich und ihre Familien zu sorgen. Menschen, die eigentlich vom Finanzsystem ausgeschlossen sind und die ohne finanzielle Sicherheiten von lokalen Banken kein Geld erhalten. Und damit auch keine Zukunft haben.

Mikrofinanz hat sich als wichtiges Instrument zur Armutsbekämpfung etabliert. Führende öffentliche Institutionen wie die Weltbank nutzen Impact Investing zur Erreichung ihrer globalen Entwicklungsziele. Aber auch immer mehr institutionelle und private Investoren wollen von einer attraktiven Rendite und einer positiven sozialen Wirkkraft profitieren.

Die beiden Autoren haben das Buch aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung mit über 20 Millionen Kleinstschuldnern verfasst. Peter Fanconi erklärt: «Nicht alle Menschen auf dieser Welt sind so privilegiert wie wir. Um den weniger glücklichen die Möglichkeit zu geben, eine Lebensgrundlage aufzubauen, reichen schon geringe Geldbeträge. Ich wäre sehr stolz darauf, wenn es uns mit diesem Buch gelänge, ein Bewusstsein dafür zu schaffen.» Co-Autor Patrick Scheurle fügt hinzu, «es war eine grosse Freude, die Zusammenhänge der Mikrofinanz umfassend darzustellen. Unsere Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit unseren Investmentteams in Lima, Phnom Penh, Tbilisi und Nairobi haben uns dabei sehr geholfen.»

Peter Fanconi (*1967) ist Geschäftsführer und Mitglied des Verwaltungsrats von BlueOrchard Finance sowie Präsident der Graubündner Kantonalbank. Zuvor war er CEO der Vontobel Private Bank und Geschäftsführer von Harcourt Investment, einem führenden Anbieter alternativer Anlagen, sowie Managing Partner bei PricewaterhouseCoopers. Peter Fanconi ist Mitglied verschiedener Verwaltungs- und Beiräte von kommerziellen, akademischen und gemeinnützigen Institutionen weltweit.

Patrick Scheurle (*1981) ist Mitglied der Geschäftsleitung von BlueOrchard Finance. Vor seinem Beitritt zu BlueOrchard war er bei Bank Vontobel verantwortlich für Strategieprojekte des Private Banking. Er arbeitete in der internen Strategieberatung der Credit Suisse und sammelte fundierte Investmenterfahrung als Finanzanalyst und Portfolio Manager bei führenden Schweizer Vermögensverwaltern. Patrick Scheurle promovierte an der Universität St. Gallen und ist Autor mehrerer Fachbücher.

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  • Small Money – Big Impact